ZWEIFELHAFT | Benedikt Toth, Parkhausmord.

rätselHAFT

 

Todeszeitpunkt:

  • Wie ist es möglich, dass der TODESZEITPUNKT auf 19.00/19.10 Uhr festgesetzt wurde, obwohl der Gutachter zunächst einen Todeszeitpunkt zwischen 17.00 und 23.00 Uhr errechnet hatte?
  • Unter anderem wurde der Todeszeitpunkt mittels Messung des Mageninhaltes untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchung bezeichnen Sachverständige, die Profiler Axel Petermann hinzugezogen hat, als "MURKS". Schon allein deshalb, weil das Ergebnis aus einer dafür viel zu großen Nahrungsmenge, die die Münchner Gerichtsmedizin FÄLSCHLICHERWEISE Charlotte Böhringers Mittagessen zugerechnet hat, resultiert. Der Todeszeitpunkt wurde somit laut Gutachten zwischen 17.00 und 23.00 Uhr angenommen.
  • Auch wurde der Todeszeitpunkt nicht, wie es Standard ist, mittels sofortiger Temperaturmessung direkt am TATORT an der Leiche unter Einbeziehung der Umgebungstemperatur ermittelt, sondern erst Stunden später in den 18° kalten Räumen der GERICHTSMEDIZIN. Dort maß man rektal und dann noch einmal Stunden später am Oberschenkel die Temperatur der Leiche. Diese verschiedenen Temperaturen, die nicht LEGE ARTIS vorgenommen wurden, differieren stark und sollen dennoch zu einer genauen Feststellung des Todeszeitpunktes zwischen 19.00 Uhr und 19.10 Uhr führen, also exakt zu dem Zeitpunkt, für den Benedikt Toth KEIN ALIBI nachweisen kann.

 

Verdächtige:

  • Nur zwei Tage nach der FESTNAHME Benedikt Toths ist in den Münchner BOULEVARDBLÄTTERN nachzulesen, der Leiter der Mordkommission sei von der TÄTERSCHAFT Toths überzeugt.Warum hat sich dieser LEITENDE ERMITTLER so schnell nur auf Benedikt Toth als Täter FOKUSSIERT?
  • Warum wurden die ALIBIS von Personen aus Charlotte Böhringers direktem UMFELD erst nach mehreren Monaten überprüft?
  • Warum wurden VISITENKARTEN aus der Wohnung Böhringer erst am 11.05.2007 (also erst nach mehr als einem Jahr) überprüft?
  • Warum wurde nicht versucht, einen SCHWEDISCHEN MANN zu identifizieren, mit dem Charlotte Böhringer ein VERHÄLTNIS gehabt haben soll?
  • Warum wurde der Schweizer Arzt, mit dem Charlotte Böhringer eine AFFAIRE hatte, erst im Mai 2007 (also erst nach einem Jahr) ermittelt?
  • Warum wurde nicht geklärt, wem die UNBEKANNTE HERRENBEKLEIDUNG in Charlotte Böhringers Wohnung gehört?
  • Warum machten sich die Beamten erst ein Jahr später an die AUSWERTUNG von Charlotte Böhringers ANRUFBEANTWORTER, obwohl Benedikt Toth doch darauf hingewiesen hatte, seiner Tante mehrfach auf diesen gesprochen zu haben, während man am 17. Mai 2006 nach ihr gesucht hatte? Schließlich handelte es sich bei dem Gerät doch um ein Fabrikat, dass die aufgesprochenen Nachrichten nach 14 Tagen AUTOMATISCH LÖSCHT.
  • Warum wurden die VERBINDUNGSDATEN von Charlotte Böhringers MOBILTELEFON erst am 11.05.2007, (also nach einem Jahr!), ausgewertet?
  • Warum wurden die KONTAKTE aus Charlotte Böhringers TELEFONBUCH erst im Mai 2007 (also nach einem Jahr) überprüft?
  • Warum werden erst im Juni 2007 (also nach mehr als einem Jahr) Charlotte Böhringers LETZTE TAGE genauer rekonstruiert?

 

Spuren:

  • Warum wurden nicht alle HAARSPUREN aus der Tatortwohnung untersucht?
  • Von wem stammen die Spuren, die an einem möglicherweise erst KURZ VOR DER TAT benutzten Glas auftauchen?
  • Warum werden diese Spuren vom Gericht ignoriert, obwohl zumindest die Spur am Glas erst kurz vor der Tat gesetzt worden sein dürfte? Wieso wird das Glas NICHT daraufhin UNTERSUCHT, welche Flüssigkeit (z.B. der Wein) sich darin befunden hat?
  • Wie ist es möglich, dass das Gericht einen SPUR-SPUR-TREFFER, der zu einem anderen Verbrechen führt, als "NICHT TATRELEVANT" einstuft (gleiche DNA-Spur wie im Fall Ursula Hermann 1981)? Weist diese Spuren-Identität nicht auf eine ALTERNATIVE TÄTERSCHAFT hin?
  • Warum wurde dieser eindeutige Hinweis auf einen UNBEKANNTEN, der vor dem Tod Charlotte Böhringers in ihrer Wohnung mit ihr Wein getrunken haben muss, nicht weiter verfolgt?
  • Wer ist dieser unbekannte Besucher?
  • Warum hat sich dieser Besucher NICHT FREIWILLIG GEMELDET, als er von der Tat erfuhr, wenn er nichts zu verbergen hatte?
  • Warum wurden die ZIGARETTENKIPPEN im Aschenbecher der Tatwohnung erst auf Betreiben der Verteidigung im Jahr 2007 ausgewertet? Charlotte Böhringer rauchte bzw. paffte nur in Gesellschaft. Also muss ein Raucher zu GAST gewesen sein.
  • Wer ist der UNBEKANNTE TRäGER DER TURNSCHUHE, deren Abdrücke sich in der Wohnung befinden?
  • Warum hinterließ der Täter, der das Blutbad in der Diele angerichtet hat, im Büro keine BLUTSPUREN, obwohl er es doch nach Ansicht des Gerichts NACH der Tat durchwühlt hat? Warum gab es keine Blutspuren auf der Treppe, die nach oben ins Büro führte. Ist der Täter geflogen? Weshalb sollte der Täter überhaupt erst den Mord begehen und DANACH nach dem Testament suchen? Würde man sich nicht VORHER vergewissern, ob sich der Mord auch "lohnt"?
  • Spricht die Tatsache, dass im Büro keine Blutspuren ermittelt wurden, nicht in jeder Hinsicht für die Thesen des Profilers Axel Petermann, der den Tatablauf so rekonstruiert hat, nach dem der Täter bereits in der Wohnung gewesen sein muss und die TATABFOLGE UMGEKEHRT war?
  • Weshalb führten keine blutigen Schuhspuren aus der Wohnung?
  • Warum wurden nur tatrelevante Gegenstände im Arbeitszimmer auf Benedikt Toths Spuren hin untersucht, obwohl seine Spuren überall im Raum zu finden sein müssten, was ihn ENTLASTEN würde? Genau das hat man nicht gemacht.
    Wie kommt es, dass auf einer Armani-Schachtel im Büro HANDSCHUTZSPUREN gefunden wurden, denen aber KEINERLEI BEACHTUNG geschenkt wurde. Müssten sie nicht tatrelevanter sein, als Fingerspuren von Benedikt Toth, die sich aufgrund seiner Tätigkeit im Büro über viele Jahre hinweg dort angesammelt haben?
    Wie kommt das Gericht zu der Annahme, dass der Täter, der einen klinisch reinen Tatort hinterlassen hat, ausgerechnet im Büro den Handschutz ausgezogen haben soll? Wollte er dort endlich doch Spuren hinterlassen?

 

Einseitige Auslegung der Indizien:

  • Wieso sollte der LINKSHÄNDER Benedikt Toth die Tat mit der rechten Hand begehen?
  • Wie sollte Benedikt Toth wissen, ob seine Tante auch an diesem Montagabend zum STAMMTISCH gehen würde? Wie hätte er wissen sollen, wann sie diese verlassen würde? Wie hätte er wissen sollen, dass sie sich NICHT IN BEGLEITUNG befände? Welche Begründung hätte er in diesem Fall für Handschutz und Tatwerkzeug finden können?
  • Wäre es nicht auch möglich gewesen, dass Charlotte Böhringer von einem Ort außerhalb der Wohnung zum Stammtisch gehen würde? Wie hätte er das AUSSCHLIESSEN können, gibt es doch keinen TELEFONNACHWEIS für diesen Tag, der ein GESPRÄCH zwischen Benedikt Toth und seiner Tante belegt.

 

Verschwundene Luxusgüter des Opfers:

  • Warum wurde der Verbleib von 10.000 EURO nicht geklärt, die Charlotte Böhringer kurz vor der Tat abgehoben hat?
  • Warum wurde nicht nach dem Verbleib des EHERINGS von Charlotte Böhringer geforscht, der nach der Tat VERSCHWUNDEN war?
  • Warum wurde nicht nach den FEHLENDEN PELZMÄNTELN geforscht (Nerz und Zobel)?

 

 

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"Die an den Gerichten besitzen keinen Schneid mehr, sich etwaige Fehler einzugestehen. Deshalb sitzen immer mehr unschuldige Menschen im Gefängnis. Dagegen muss dringend etwas getan werden."

Dr. jur. Gerhard Strate, Strafverteidiger